Deswegen gehen wir morgen auf die Straße!

Im April 2017 sind wir weltweit für die Wissenschaft, für fakten-basierte und wissenschaftlich reproduzierbare Aussagen und Studien im „March for Science“ auf die Straßen gegangen. Einige unsere wichtigsten Botschaften waren dabei:

  • Ohne Grenzen: die Physik, wie alle Wissenschaften – kennt weder politische, kulturelle noch religiöse Grenzen.
  • Reisefreiheit ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unabdingbar für den wissenschaftliche Austausch und Diskurs, für die Entwicklung wissenschaftlicher Laufbahnen und Netzwerke.
  • Meinungsfreiheit ist notwendig, um auch unerwartete Ergebnisse vorstellen zu können
  • Akzeptanz von Fakten, Fakten können und dürfen nicht durch Meinungen oder Ideen wegdiskutiert werden.
  • Fortschritt bedeutet, neue Erkenntnisse zu berücksichtigen und Konzepte weiterzuentwickeln.
  • Ausbildung, aktuelles Wissen muss unvoreingenommen an junge Talente weitergegeben werden.
  • Toleranz und weltbürgerliche Einstellung, Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten führt zu neuen Erkenntnissen. Verschiedene Blickwinkel müssen gehört und akzeptiert werden.

Diese Aspekte waren und sind uns sehr wichtig. Sie sind alle im letzten Jahr diskutiert und gehört worden, haben starke, positive Resonanz ausgelöst. Nichtsdestotrotz haben diese Aspekte nichts an Aktualität und Brisanz verloren, sind immer noch nicht in allen Ländern Standard und akzeptiert, brauchen immer noch unsere Unterstützung, bedürfen der Aufklärung und breiten Kommunikation, auch in Deutschland. Aus diesem Grund gehen wir mit dem „March for Science“ auch im Jahr 2018 wieder auf die Straße.

  • Herr Prof. Dr. Arnulf Quadt, Professor für experimentelle Teilchenphysik, II. Physikalisches Institut, Universität Göttingen und March for Science Unterstützer

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